»Was heißt für Sie Qualitätleben?«

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Lebensqualität - Klaus Cronau (links) und Dr. Mathias Schäfer (rechts) – die beiden Geschäftsführer von FingerHaus – über die Unternehmensphilosophie »Qualitätleben«. (Foto: FingerHaus)
Klaus Cronau (links) und Dr. Mathias Schäfer (rechts) – die beiden Geschäftsführer von FingerHaus – über die Unternehmensphilosophie »Qualitätleben«. (Foto: FingerHaus)

Dr. Mathias Schäfer und Klaus Cronau sind die beiden Geschäftsführer von FingerHaus. Wir haben nachgefragt, worum es ihnen bei der FingerHaus-Philosophie »Qualitätleben« geht, und was sie ganz persönlich bewegt.

Herr Dr. Schäfer, Herr Cronau, was ist das Schönste in Ihrem Leben?
M. Schäfer: Nach Hause zu kommen und ganz da zu sein – gemeinsam mit meiner Frau oder mit Freunden.
K. Cronau: Eine gesunde und intakte Familie.

Haben Sie eine persönliche Lebensphilosophie und wie lautet diese?
M. Schäfer: Sei dankbar für das, was du bekommen hast, neugierig bei dem, was gerade ist, und zuversichtlich gegenüber dem, was kommt.
K. Cronau: Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu. Respektiere jeden deiner Mitmenschen und begegne ihm mit Würde.

Was ist für Sie Lebensqualität?
M. Schäfer: Wenn ich Dinge aktiv gestalten kann, in einem Umfeld und Land, die mir Sicherheit und Freiheit dazu bieten.
K. Cronau: Nach anstrengenden und stressigen Tagen innehalten zu können und meine innere Ruhe zu fi nden.

Wie haben Sie vor 20 Jahren Lebensqualität definiert?
M. Schäfer: Meinen Weg gehen zu dürfen, mit einer guten Ausbildung an Schule und Universität im Gepäck.
K. Cronau: Schneller, höher und weiter. Möglichst viel erleben und lernen.

Was könnte Lebensqualität in 20 Jahren für Sie bedeuten?
M. Schäfer: Mehr von dem machen zu können, zu dem heute die Zeit oft fehlt.
K. Cronau: Gesund und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben, auch unter der Zuhilfenahme von Smart-Home-Technologie. Sowie die eine oder andere Reise mit meiner Frau unternehmen zu können.

Hat Lebensqualität Ihrer Meinung nach mit der Art des Wohnens zu tun?
M. Schäfer: Ein schönes und wertiges Zuhause kann ein elementarer Bestandteil von Lebensqualität sein.
K. Cronau: Ja, es ist ein hohes Gut, in den eigenen vier Wänden leben zu dürfen und sich diese nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Der individuelle Schutzraum und Rückzugsort, um ganz ich sein zu dürfen.

»Ein schönes Zuhause kann elementarer Bestandteil von Lebensqualität sein.«

Dr. Mathias Schäfer

 

Was ist für Sie die Seele eines Hauses?
M. Schäfer: Seine Bewohner und der Ort, wo sie sich am liebsten aufhalten.
K. Cronau: Die Seele eines Hauses setzt sich für mich aus vielen Dingen zusammen. Sie entspricht z. B. der Architektur, Topologie, Geologie, Vegetation, den Baumaterialien, Farben, Formen, der Beziehung des Hauses zu den Himmelsrichtungen, der umgebenden Bebauung, den Mitbewohnern, Nachbarn, dem kulturellen Raum, der Geschichte eines Hauses, dem Klimas etc.

Welches ist der Lieblingsort in Ihrem eigenen Haus?
M. Schäfer: In unserem Fall das offene Wohnzimmer mit Küche, großem Esstisch, Kamin und freiem Zugang in den Garten.
K. Cronau: Der Koch-, Wohn- und Essbereich. Da, wo Familie, Freunde und Bekannte zusammenkommen, um zu essen und zu kommunizieren. Aber ebenso auch mein Arbeitszimmer.

Was war Ihnen bei der Gestaltung Ihrer eigenen vier Wände am allerwichtigsten?
M. Schäfer: Mit klaren, zeitlos modernen Linien, stimmigen Symmetrien und einer reduzierten Möblierung zu arbeiten. Gleichzeitig waren uns besonders Holz und Naturmaterialien, warme Farben und eine gemütliche Einrichtung sehr wichtig.
K. Cronau: Begegnungs- und Kommunikationsräume zu schaffen sowie die Punkte, die einen individuellen Rückzug erlauben, um Ruhe zu finden.

Was heißt für Sie »Qualitätleben«? Bitte erklären Sie in einfachen Worten Ihre Unternehmensphilosophie.
M. Schäfer: Wir schaffen durch unser Wirken mit einem neuen Zuhause bleibende Werte und Mehrwerte für unsere Kunden. Unser Auftrag ist dann erfüllt, wenn wir mit exzellenten
Handwerkern und den vielen Fachleuten in unserer Firma, mit hochwertigen Werkstoffen, Produkten und Dienstleistungen ein neues Zuhause errichten, in das unsere Bauherren glücklich einziehen.
K. Cronau: Im Sinne einer kundenorientierten Werthaltigkeit Prozesssicherheit zu schaffen, in deren Verlauf sich jeder Kunde individualisiert wiederfindet – und dies über ein Qualitäts-Management System abzusichern.

»Große Teile unserer Arbeit sind echte Handwerkskunst.«

Dr. Mathias Schäfer

 

Nach welchen Qualitätskriterien wählen Sie Zulieferer aus?
M. Schäfer: Wir setzen auf die bekannten Markenhersteller und auf qualifizierte Partnerunternehmen, die mit unserer Philosophie in Einklang stehen: beste Qualität zu einem fairen Preis.
K. Cronau: Produktqualität, Lieferfähigkeit, langfristige Kundenorientierung, Einbindbarkeit in unsere Prozesse – und Akzeptanz unserer Compliance-Vorgaben.

Wie wirkt sich Ihre Philosophie auf Ihre Mitarbeiter aus?
M. Schäfer: Dieser Anspruch weckt bei unseren Mitarbeitern den Ehrgeiz, jedes einzelne Projekt erfolgreich abzuschließen und sich immer weiter zu verbessern.

Wie nimmt man Ihrer Meinung nach Qualität wahr? Kann man diese sehen, fühlen, spüren?
M. Schäfer: Ich glaube schon. Wir setzen daher auf Transparenz und z. B. gläserne Fertigungsprozesse. Jeder Bauinteressent kann uns jederzeit besuchen, uns bei der Arbeit in der Hausproduktion über die Schulter schauen und die Produkte und Materialien seiner künftigen Hausausstattung anschauen und anfassen.
K. Cronau: Durch die Erfahrung eines unkomplizierten und störungsfreien Bauprozesses, an dessen Ende der individuelle Traum vom eigenen Haus durch uns umgesetzt wurde.

»Das Verlangen nach Qualität war zu allen Zeiten gegeben.«

Klaus Cronau

 

Steigt der Qualitätsanspruch der Bauherren?
K. Cronau: Der Anspruch auf Qualität war zu allen Zeiten gegeben. Die Bauherren sind heute jedoch zum Teil informierter, wenn sie in den Bauprozess starten, da Fachwissen nicht mehr elitär ist, sondern für jeden jederzeit zur Verfügung steht.

Ist Qualität noch bezahlbar?
M. Schäfer: Das ist die Aufgabe, der wir uns täglich stellen. Wenn wir weiter konsequent in Innovationen und bessere Fertigungsprozesse investieren, dann haben wir den Schlüssel dazu, auch künftig bezahlbare Finger-Häuser anzubieten. Trotzdem muss man auch berücksichtigen, dass große Teile unserer Arbeit echte Handwerkskunst sind und nicht von
Robotern oder Maschinen erledigt werden können.

Noch eine letzte Frage an Sie beide: Was machen Sie heute Abend, um Ihre Lebensqualität zu steigern?
M. Schäfer: Ein gutes Abendessen mit meiner Frau genießen, ein paar Sachen für den
Wochenendausflug zusammenpacken und noch eine Mütze voll Schlaf bekommen – im
eigenen Zuhause.
K. Cronau: Nach einem ausgedehnten Spaziergang mit meiner Frau und unseren Hunden möglichst mehr als sechs Stunden Schlaf finden.

Herr Cronau, Herr Dr. Schäfer, vielen Dank für das Interview.

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