Baufamilien-Tipp: Zusatzzimmer einplanen

Ein Raum für die Freiheit

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Ein Zusatzzimmer kann für viele Zwecke genutzt werden – zum Beispiel als HomeOffice. (Foto: FingerHaus)
Ein Zusatzzimmer kann für viele Zwecke genutzt werden – zum Beispiel als HomeOffice. (Foto: FingerHaus)

Klar, ein Wohnzimmer muss sein, eine Küche auch, ein Haustechnik- und -wirtschaftsraum ebenso, dazu noch Schlaf- und Kinderzimmer und ein Bad oder zwei … Wer sich Gedanken um den Hausbau macht, achtet im Regelfall zunächst darauf, die „Basics“ im Wunschgrundriss zu berücksichtigen. Dabei ist es kein übertriebener Luxus, ein weiteres Zusatzzimmer als „Freiraum“ vorzusehen, auch wenn man dem im Hausplan zunächst noch keine präzise Bezeichnung zuweisen kann. Beispiele für eine mögliche Nutzung gefällig? Die doch noch nicht endgültig abgeschlossene Familienplanung beschert Ihnen eine „freudige Überraschung“, Ihre Gäste sollen doch nicht auf dem Ausklappsofa im Wohnzimmer übernachten müssen, Sie entdecken das Modellbahnhobby für sich, das Platz braucht, Sie werden zur Leseratte und wünschen sich eine Bibliothek, möchten einen Fitness- oder Yogaraum, oder der heranwachsende Nachwuchs entpuppt sich als Schlagzeugvirtuose und soll dafür ein gesondertes Übungszimmer bekommen. Nicht zu vergessen: Vielen Menschen wurde in den letzten Monaten oft unerwartet die Gelegenheit eröffnet, vom Homeoffice aus zu arbeiten. Das kann eine schöne Vorstellung sein, solange nicht der Küchentisch zugleich als Schreibtisch herhalten muss.

Wer diese Beispiele zusammenzählt, kommt recht schnell auf einen zusätzlichen „Bedarf“ von vier bis fünf Räumen. So viele brauchen es sicher nicht zu sein, zumal ja nicht alles davon auf jede Familie gleichermaßen zutreffen wird und sich dies natürlich auch in einem deutlich höheren Finanzbedarf ausdrücken würde. Manche Nutzungen lassen sich auch in einem „Multifunktionszimmer“ realisieren.

Der Frankenberger Fertighaushersteller FingerHaus empfiehlt Baufamilien deshalb, ein Zimmer mit einer Größe von zehn Quadratmetern oder mehr zusätzlich zum erwähnten Basisbedarf einzuplanen. Für die Platzierung dieses Zimmers gibt es diverse Möglichkeiten. Neben dem Erdgeschoss, bieten sich auch ein Atelierraum unterm Dach oder eine Galerie im Ober- bzw. Dachgeschoss an. Bei vorhandenem Keller kann das Zusatzzimmer auch mit separatem Zugang im Souterrain geschaffen werden. Dann kann das Zusatzzimmer sogar den Charakter einer kleinen Einliegerwohnung bekommen. Ein solches Zusatzzimmer erhöht die Baukosten meist nicht wesentlich, schafft aber Möglichkeiten, auf unvorhergesehene Änderungen in der Lebensplanung flexibel reagieren zu können, sodass das Haus auch danach immer noch optimal zu Ihren Bedürfnissen passt.

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