Tim-Florian Menzel, Pilot (30) und Jennifer Lensch, Stewardess (28), verbringen viel Zeit in der Luft und fern der Heimat. Umso wichtiger war es den beiden, ihr eigenes Heim als perfekten Ruhepol zu gestalten. Mit FingerHaus haben sie eine Punktlandung passend zur Regionalarchitektur hingelegt.

„Wenn man so viel unterwegs ist“, braucht man einen Rückzugort, an dem man Ruhe und Ausgleich findet.“

Dafür wollten er und seine Lebensgefährtin ein Eigenheim, in dem alles bis ins kleinste Detail stimmt. Vor dem Hausbau stand für das Paar der Besuch von Musterhäusern. Was lag da näher, als die Ausstellung „FertighausWelt“ Langenhagen am Flughafen Hannover? Dass es ein Fertighaus werden sollte, war für die Bauinteressenten von Anfang an klar. Denn „alles sollte schnell gehen“, daneben waren den beiden die Vorzüge des Fertigbaus in Sachen Energiespartechnik bewusst – und: „Wir wollten unbedingt ein Komplettpaket Haus“, sagt Jennifer Lensch.

In der Ausstellung sahen sie sich einige Häuser an, sprachen mit verschiedenen Bauberatern und ließen sich Angebote unterbreiten. Dabei stach für sie die Firma FingerHaus heraus. Deren Berater hatten ihnen ein Komplettpaket geschnürt und darin sämtlich Bau- und Nebenkosten von den Notargebühren bis zum schlüsselfertigen Haus erfasst. „Damit hatten wir eine klare Gesamtsumme innerhalb unseres vorgegebenen Budgets, das auch für die Bank eine solide Grundlage für die Finanzierung darstellte“, freut sich Tim-Florian Menzel. Dazu kam, dass ihnen die FingerHaus-Entwürfe in Architektur und Ausstattung sehr gut gefielen.

Vor allem der kubische, minimalistische Bauhaus-Stil hatte es ihnen angetan. Realisiert haben sie dann allerdings ein vollverklinkertes Haus mit Satteldach. Der Bebauungsplan für ihren Bauort in Niedersachsen schrieb diese Regionalarchitektur in Form und Materialfarben genau vor.

So entstand ein Eigenheim, das zwar regionale Bezüge schafft, sich jedoch sehr modern und selbstbewusst von der umgebenden Bebauung absetzt. Auch die Innengestaltung präsentiert sich vom offenen Grundrisskonzept bis zur Farbgebung ausgesprochen klar und damit ebenfalls ganz auf der Höhe der Zeit.

Die Diele führt, vorbei an der filigranen Innentreppe in eine weitläufige Raumeinheit für Kochen, Essen und Wohnen. Große, bodentiefe Glasflächen sorgen für beeindruckende Helligkeit. Verstärkt wird der lichte Gesamteindruck durch weiße Wände, fast rahmenlose Glas-Schiebetüren und helle Möbel.

Die Reduktion schafft hier ein Mehr an Ästhetik und Wohnwert. Das Interessante daran:

„Das Haus wurde praktisch um die Möbel herum geplant“

Zu dem Zeitpunkt war die neue Ess- und Wohnzimmereinrichtung nämlich bereits gekauft, und die Küche zumindest in konkreter Vorstellung schon vorhanden. Im Erdgeschoss kamen das gewünschte Multifunktionszimmer (Arbeiten/Gäste), ein Dusch-WC sowie ein großzügiger Hauswirtschaftsraum hinzu.

Klar zoniert präsentiert sich das Dachgeschoss, das in puncto Raumangebot von dem Quergiebel und einem auf 1,60 Meter erhöhten Kniestock profitiert. Hier findet sich ein separater Elterntrakt aus Durchgangs-Ankleide, Schlafzimmer und Bad. Dazu kommen zwei Kinderzimmer mit ebenfalls eigenem Bad für den (geplanten) Nachwuchs.

Nicht zuletzt der Blick in die Badezimmer demonstriert die hohen Ansprüche der Bauherrschaft. Nichts haben Jennifer Lensch und Tim-Florian Menzel bei der Gestaltung und Ausstattung dem Zufall überlassen, und Kompromisse zu schließen, ist nicht ihr Ding.

„Sehr geholfen“ hätte ihnen dabei die „Übersicht und Erfahrung des Ausstattungsberaters“

bei der sogenannten Bemusterung am FingerHaus-Firmensitz in Frankenberg/Eder. „Ein schöner, sehr angenehmer Tag“, resümieren die beiden.

Den Hausaufbau hat die Bauherrschaft „von der Bodenplatte bis zum Ende“ miterlebt. „Das ging irre schnell, am zweiten Tag war bereits das Dach drauf“, zeigt sich Jennifer Lensch nachhaltig beeindruckt, und ihr Lebensgefährte ergänzt: „Der Montagetrupp hat sehr gut gearbeitet, da saß wirklich jeder Handgriff“.

Auch beim Innenausbau „ging alles Schlag auf Schlag“, berichtet er weiter, „die gesamten Bauarbeiten gingen nahtlos und ohne Pause ineinander über“. Die wenigen Arbeiten, die die Bauherrschaft an örtliche Handwerker vergeben hatten, „liefen da reibungslos mit rein“. Fazit: Am Ende wurden die Fenster eingestellt, die Innentreppe ausgepackt und alles gereinigt, sodass laut Bauherrn „beim Einzug alles in einem Tipp-Topp-Zustand war“.

Inzwischen können die beiden ihre gemeinsamen freien Tage in Ruhe genießen. Sie freuen sich über das helle, offene Wohnen in einer persönlichen Umgebung, die für sie zum „Mittelpunkt unseres Lebens“ geworden ist.

„Wir haben viel Platz“ (196 Quadratmeter Wohnfläche) und alles genau so, wie wir es wollten“.

Einschränkungen bei der Planung hatte es von Seiten FingerHaus nicht gegeben.Unter anderem stellen die beiden das „Super-Raumklima“ ihres Hauses heraus. Die Basis dafür bildet die serienmäßig außergewöhnlich gut gedämmte „THERMO+“-Gebäudehülle plus „intelligente“ Haus- und Heiztechnik. Das zusammen macht das Eigenheim zum staatlich geförderten „KfW-Effizienzhaus 55“; ausgestattet mit einer Luft-/Wasserwärmepumpe plus automatischer Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Was Wunder, schließlich verbaut kein anderes Holzfertigbauunternehmen mehr Wärmepumpen, als die Spezialisten für regenerative Energien aus Nordhessen.

Getoppt wird die fortschrittliche Heiztechnik in diesem Fall durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Den selbst produzierten Strom nutzt man für den Eigenbedarf im Haushalt, Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist. Der Hausherr hat errechnet: Unterm Strich stehen den 115 Euro monatlichen Kosten für Strom, Heizung und Warmwasser 122 Euro Einnahmen vom Energieversorger gegenüber. „Plus 7 Euro pro Monat“, lacht Tim-Florian Menzel.

Keine Frage übrigens, dass sich der Technikfreund vom Haushersteller diverse Komfortbausteine einbauen ließ: Beispiel Türöffnungssystem mit Kamera und „FingerPrint“ zum Öffnen der Haustür per Fingerdruck statt Schlüssel, Beispiel „HomeWay-Anlage“ mit Multimedia-Heimverkabelung für PC/Internet, Telefon, Radio und Fernsehgerät. Der Anschluss von bis zu vier Geräten pro Dose bietet in allen Räumen die Annehmlichkeiten heutiger Kommunikations- und Unterhaltungselektronik. So lassen sich beispielsweise Filme aus der hauseigenen Videothek im Technikraum an unterschiedlichen Stellen im Haus abspielen; fast so viel Hightech, wie im Cockpit des Flugkapitäns, doch deutlich unterhaltsamer…

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