Für ein Eigenheim ohne Kompromisse

Genau mein Keller

1
279
Stauraum im Fertigkeller entlastet die oberen Stockwerke und erhöht den Wohnkomfort der Baufamilie. (Foto: FingerHaus)
Stauraum im Fertigkeller entlastet die oberen Stockwerke und erhöht den Wohnkomfort der Baufamilie. (Foto: FingerHaus)

Komfort statt Kompromisse – das wünscht sich, wer ein Eigenheim exakt nach seinen individuellen Wünschen und Vorstellungen errichtet. Schon weit vor Baubeginn tüfteln Baufamilien daher am idealen Grundriss und der passenden Raumaufteilung für das neue Zuhause. „So wie die Überlegungen in die Tiefe gehen, sollte es auch das Haus selbst: Ein Keller kann die überirdischen Wohnräume erheblich entlasten und so entscheidend zu einem Eigenheim ohne Kompromisse, dafür aber mit höchstem Wohnkomfort beitragen“, sagt Steffen Allmann von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF).

Ohne Stauraum geht es heute in keinem Haushalt. Das merkt man spätestens, wenn man selbst zu wenig davon hat und schon fragt man sich: Wohin bloß mit den Winterreifen, den Gartenmöbeln oder dem Wäscheständer? „Heutige Grundstückspreise widersprechen mehr denn je einem verschwenderischen Umgang mit Wohnfläche. Umso wichtiger ist die langfristige und umfassende Gesamtplanung eines Neubaus – erst Recht, wenn man Kompromisslösungen von Anfang an verhindern möchte“, empfiehlt Allmann.

Eine wichtige Aufgabe innerhalb der langfristigen Haus- und Wohnplanung ist es, einen sinnvollen Platz für die Haustechnik zu finden. Denn technische Anlagen für Heizung, Lüftung oder Warmwasseraufbereitung verschlingen in einem modernen Neubau schnell zehn Quadratmeter und mehr. Außerdem erzeugen sie eine mitunter störende Geräuschkulisse, weshalb ihre unmittelbare Nähe zum Schlaf- oder Wohnzimmer von Baufamilien vermieden werden sollte. „Es gibt keinen besseren Ort für die Haustechnik als den Keller“, weiß der GÜF-Experte und führt aus: „Der Keller ist räumlich und stockwerkübergreifend und damit sowohl optisch als auch akustisch von den Wohnräumen im Erd- und Obergeschoss getrennt. Wohn- und Nutzfläche im Keller ist zudem nicht nur vergleichsweise kostengünstiger zu realisieren, sondern schafft gleichzeitig auch überirdisch Freiräume, die dort mit einem umso höheren Wohnkomfort einhergehen.“

Etwa zwei bis zweieinhalb Mal höher liegt der Preis für einen komplett ausgebauten Quadratmeter Wohnfläche im Erd- oder Obergeschoss gegenüber einem Quadratmeter in einem individuell geplanten Fertigkeller aus wasserundurchlässigem Beton. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Keller nicht selbst auch komfortable Wohnfläche bereitstellen kann: „Die meisten Bauherren planen ihr Untergeschoss zum einen mit Stellfläche für die Haustechnik und saisonal benötigte Güter wie den Grill oder die Winterreifen. Zum anderen nutzen sie den gewonnenen Wohnraum beispielsweise für einen Hobbyraum, eine Wellnessoase oder sogar für weitere Schlafzimmer beziehungsweise eine unabhängige Einliegerwohnung“, so Allmann. Ganz gleich, welche Aufteilung die Baufamilie auch bevorzugt, dem Wohnkomfort im neuen Zuhause kann das weitere Stockwerk nur gut tun – nicht zuletzt auch aufgrund innovativer Lösungen der Fertigkellerhersteller für Tageslicht und Frischluft im Untergeschoss. GÜF/FT

1 KOMMENTAR

  1. Keller sind abe auch teuer Stauraum für Konsumgütern die man sich besser oft spart…wenn ich sehe was mein Eltern im Keller anhäufen bin ich froh keinen zu haben. Bei den Haus und Grundstückspreisen muss man auch schauen wo man sparen kann. Und in besserer Wiederverkaufswert ist mir auch egal. Ich plane das Haus bis zum Ende zu halten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.