Immer mehr Fertighäuser sind ein Smart Home

Intelligent und zukunftssicher wohnen im Smart Home

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Ein Smart Home erhöht die Energieeffizienz, die Einbruchsicherheit und den Wohnkomfort Foto: FingerHaus
Ein Smart Home erhöht die Energieeffizienz, die Einbruchsicherheit und den Wohnkomfort Foto: FingerHaus

Viele Menschen versprechen sich von einem Umzug finanzielle Vorteile sowie eine dauerhafte Steigerung des Wohnkomforts. Das gilt vor allem, wenn ein Eigenheim den neuen Lebensmittelpunkt bilden soll und erst Recht bei einem Neubau. Eine Branche, die sich diesem Versprechen verschrieben hat, ist der moderne Holz-Fertigbau. Mit hohen Qualitätsstandards und innovativen Branchenlösungen setzt sich der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) für Bauherren von Fertighäusern ein. Aktuell erarbeiten die Mitgliedsunternehmen des BDF ein Lastenheft mit standardisierten Konzepten im Bereich Smart Home. Damit werden Fertighäuser noch zukunftssicherer.

Die Hausautomation gehört zu den wichtigsten Themen der Gegenwart und Zukunft des Wohnens. Immer mehr Menschen gestalten ihr Zuhause als „Smart Home“. Die Hausbauunternehmen des BDF, die sich durch ihre umfassende und fortschrittliche Gebäudeplanung auszeichnen, verbuchten im Jahr 2016 eine deutlich gestiegene Nachfrage nach dem intelligenten Wohnkonzept: 1.580 ihrer rund 10.000 neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser wurden als Smart Home realisiert. Zwei Jahre zuvor lag der Wert noch unterhalb der 1.000er-Marke.

Zu den wichtigsten Motiven von Bauherren, sich für ein Smart Home zu entscheiden, zählen Energieersparnisse, Einbruchsicherheit und Wohnkomfort. Den Automatisierungsmöglichkeiten in diesen und weiteren Bereichen sind heute nahezu keine Grenzen mehr gesetzt. Das Portfolio der Anbieter von Smart Home-Lösungen reicht von innovativen Sensoren an Türen, Fenstern und Rollladen, über eine automatisierte Lüftungsanlage, Temperatursteuerung und Sicherheitstechnik, bis hin zu individuell programmierbaren Unterhaltungsmedien und Haushaltsgeräten.

Das neue BDF-Lastenheft teilt ausgewählte Komponenten der Hausautomation in die drei Segmente „Basic“, „Medium“ und „High“ ein. Diese Segmente sollen von den Zulieferunternehmen mit transparenten und systemoffenen Lösungen bedient werden und dann von den Hausherstellern an den Bauherrn weitergegeben werden können. Die Hausautomation reiht sich dabei nahtlos in die BDF-Bemühungen um möglichst umfassende Nachhaltigkeit und Energieeffizienz von Fertighäusern ein. Der Qualitätsanspruch der Fertighausindustrie bleibt auf dem Stand der Technik oder ist ihr sogar einen Schritt voraus.

Grundlage für die intelligente Vernetzung einzelner Haus- und Wohnkomponenten ist ein Bus-System, dessen Kabelnetz von den Fertighausherstellern schon vor dem Hausbau konzipiert wird. Alternativ kann auch ein funkbasiertes Netzwerk zum Einsatz kommen. Stationäre und mobile Steuerungselemente sowie Apps für das Smartphone oder Tablet machen die Bedienung des Hausnetzwerks besonders benutzerfreundlich. Dank der präzisen Gebäudeplanung und -umsetzung aus einer Hand im Fertigbau, die immer im Dialog zwischen dem Haushersteller und dem Bauherrn stattfindet, sowie der vorbildlichen Energieeffizienz der Bauweise ist das Smart Home ein sehr sinnvolles Gebäudekonzept für ein modernes Holz-Fertighaus. Und mit dem neuen BDF-Lastenheft lässt es sich demnächst noch besser auf den Bauherrn anpassen. BDF/FT

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