Natürlich wohngesund: Fertighäuser aus Holz

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Holz-Fertighäuser erfüllen strenge baubiologische Anforderungen. (Foto: FingerHaus)
Holz-Fertighäuser erfüllen strenge baubiologische Anforderungen. (Foto: FingerHaus)

Schon immer haben Menschen das Naturmaterial Holz genutzt, um daraus etwas zu bauen: Schiffe, Brücken, Häuser, Werkzeuge, Möbel und vieles mehr sind Zeugnisse einer Jahrhunderte andauernden Erfolgsgeschichte, an der aktuell vor allem Hersteller und Bauherren von Holz-Fertighäusern mitschreiben. Sie kennen und nutzen die Vorteile, die der natürliche Baustoff bietet. „Holz lässt sich nachhaltig an- und abbauen sowie gut und filigran verarbeiten; es ist leicht und dennoch robust; es sieht schön und wertig aus, ist natürlich und langlebig und entspricht zudem hohen Anforderungen in den Bereichen Baustatik, Wärmedämmung und Wohngesundheit“, erklärt Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Holz ist somit der ideale Baustoff für Fertighäuser.

Wohngesundheit ist heute eine der technischen Kernkompetenzen von Fertighäusern bzw. deren Herstellern. Ganz wesentlich dafür ist der natürliche und trockene Werkstoff Holz. Er wird hierzulande aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen, technisch getrocknet, in beheizten Industriehallen zu weit vorgefertigten Bauteilen verarbeitet, regengeschützt zur Baustelle gefahren und dort in kürzester Zeit zu einem wetterfesten Rohbau montiert. Die vom Menschen bisweilen als unbehaglich wahrgenommene Baufeuchte spielt damit bei der Fertigbauweise von Anfang an keine Rolle.

„Anders als nass gemauerte Häuser müssen Holz-Fertighäuser nicht erst trocken geheizt werden, ehe sie ein gesundes Raumklima bieten“, so Windscheif. Mehr noch hilft das Holz sogar dabei, Schwankungen der Luftfeuchte auszugleichen. Es nimmt Wasserdampf aus feuchter Luft in seiner Zellstruktur auf und gibt ihn bei Trockenheit wieder ab. So trägt der natürliche Baustoff dazu bei, dass die Luftfeuchtigkeit in einem Fertighaus über weite Strecken des Jahres im idealen Bereich zwischen 40 und 60 Prozent liegt.

Studien belegen gesundheitsfördernde Wirkung von Holz

Dass Fertighäuser aus Holz gebaut werden, sieht man ihnen dabei gar nicht immer an. Aber zwischen den Fenstern sowie unter der Putzfassade, Tapete oder einem anderen Oberflächenmaterial ist er immerzu für die Wohngesundheit im Einsatz. Viele Menschen, nicht zuletzt Bewohner und Liebhaber von Holzhäusern, berichten von einem kaum definierbaren, aber dennoch vorhandenen Wohlbefinden in der Gegenwart des Naturmaterials. Studien geben ihnen Recht und belegen, dass Holz im Innenraum verschiedene gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkungen erzielt. „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Holz den Puls und Blutdruck herabsenken sowie Umweltstress abbauen und positive Effekte auf die Verdauung, das Aggressionslevel, die Konzentrations- und Regenerationsfähigkeit des Menschen ausüben kann“, zählt Windscheif auf. Diese Eigenschaften, die je nach Holzart und dessen Offenporigkeit variieren können, führt die Wissenschaft unter anderem auf im Holz enthaltene ätherische Öle zurück. Die deutsche Fertighausindustrie hat auch eigene Forschungen zur Baugesundheit von Holz durchgeführt und deren gute Ergebnisse in ihre Qualitätskriterien eingearbeitet. Fertighäuser werden dementsprechend gemäß strengen baubiologischen Anforderungen errichtet.

Wer von Holz nicht genug kriegen kann, erhält mit einem Fertighaus ideale Voraussetzungen, der Natur auch optisch nahe zu sein – und dies nicht nur dank großer, die Wohngesundheit fördernder Tageslicht-Fenster. Sei es mit einer Holzfassade, -decke oder -treppe, einem Parkettboden, Innentüren oder auch Einbaumöbeln aus Eiche, Buche & Co. – die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Planung sind heute unerschöpflich. „Holz wohnt eine natürliche Wärme und Authentizität inne. Jeder Baum, jedes Brett und auch jedes Fertighaus sind so einzigartig wie seine Bewohner. Zu 100 Prozent bedarfsgerechte Lösungen sind für das Wohlbefinden und die Wohngesundheit in den eigenen vier Wänden ebenfalls nicht zu vernachlässigen“, schließt der BDF-Experte.

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