Fertigbau peilt 25 Prozent Marktanteil an

Bald jedes vierte Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland ein Fertighaus?

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Der Marktanteil vom Fertigbau steigt stetig. (Foto: FingerHaus)
Der Marktanteil vom Fertigbau steigt stetig. (Foto: FingerHaus)

Seit Jahren wächst der Fertigbau-Anteil in Deutschland. 2019 und 2020 war hierzulande mehr als jedes fünfte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus. Jetzt nimmt der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) die nächste Zielmarke ins Visier, wie BDF-Präsident Hans Volker Noller erklärt: „Bundesweit gewinnen Fertighäuser an Marktanteil, nicht nur im seit Jahrzehnten besonders erfolgreichen Süden und Südwesten der Bundesrepublik werden sie immer beliebter. Diese Entwicklung sowie der insgesamt gute Auftragsbestand stimmen uns positiv, bereits in den nächsten drei Jahren eine bundesweite Fertigbauquote von 25 Prozent zu erreichen.“

In den vergangenen 20 Jahren verzeichnete der Fertigbau einen stetigen Anstieg seines Marktanteils an neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland. In den Jahren 2000 bis 2013 wuchs die Fertigbauquoten mit Werten zwischen 13 und 16 Prozent zunächst moderat, ehe die Kurve steiler bergauf ging. 2019 lag der Fertigbauanteil mit 20,8 Prozent erstmals über der 20-Prozent-Marke. 2020 war die Branche sogar noch erfolgreicher.

Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2020 – so weit reicht die amtliche Statistik – betrug der Marktanteil 22 Prozent. Der Fertigbau legte auch in absoluten Zahlen deutlich stärker zu als der Gesamtmarkt: Insgesamt wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres 87.497 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 19.248 in Fertigbauweise. Das entspricht einem Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Gesamtmarkt um 2,3 Prozent gegenüber 2019 zulegte. „Das Eigenheim mit Garten bleibt eine stark nachgefragte Wohnform, gerade bei Familien mit Kindern. Die Hersteller von individuell geplanten und meist schlüsselfertig ausgeführten Holz-Fertighäusern haben für immer mehr Bauherren das passende Angebot auf eben diese Nachfrage“, schließt Noller.

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