Edles Einfamilienhaus von FingerHaus

Ein echtes Familienprojekt

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Rückansicht: Zum Garten hin lockert ein Erker die Fassade vom Einfamilienhaus auf. Darin befindet sich ein Teil des Wohnzimmers. (Foto: FingerHaus)
Rückansicht: Zum Garten hin lockert ein Erker die Fassade auf. Darin befindet sich ein Teil des Wohnzimmers. (Foto: FingerHaus)

Für Christine und Oliver Haßlinger stand schon früh fest, wie sie mal wohnen wollten: in einem individuell geplanten Einfamilienhaus mit einer sorgfältig ausgewählten Einrichtung. Ihr Traum hat sich erfüllt, nicht zuletzt wegen der tatkräftigen Unterstützung durch Eltern, Verwandte und Freunde.  

Familienglück: Oliver und Christine Haßlinger haben für ihre Tochter Ella Marie ein Zuhause geschaffen, so wie sie es in ihrer Kindheit auch erlebt haben. (Foto: FingerHaus)
Familienglück: Oliver und Christine Haßlinger haben für ihre Tochter Ella Marie ein Zuhause geschaffen, so wie sie es in ihrer Kindheit auch erlebt haben. (Foto: FingerHaus)

Das Wohnzimmer einer jungen Familie mit Kleinkind stellt man sich irgendwie anders vor. Auf jeden Fall nicht so geradlinig, edel eingerichtet und aufgeräumt. Nichts liegt herum auf dem feinen Eichenparkett, auch nicht auf dem gut zweieinhalb Meter langen Esstisch oder der riesigen Kochinsel aus gegossenem Beton. Aber genau darauf legen Christine und Oliver Haßlinger großen Wert: „Die Räume sollten minimalistisch eingerichtet sein und Ruhe ausstrahlen“, sagt die Bauherrin lachend. Bei der Auswahl der Möbel ging es der Kinderkrankenschwester und dem Diplom-Ingenieur nicht nur um die äußere Wirkung, sondern auch um praktischen Stauraum – wie in den insgesamt 18 (!) Schubladen des Kochblocks, im Einbauschrank im Flur oder in der Vorratskammer unter der Treppe. „Wenn alles schnell aufgeräumt ist, ist es auch schnell geputzt“, erklärt die 30-Jährige und führt den Besuch zurück in den lichtdurchfluteten Wohnbereich.

„Wir wollten uns schön einrichten und das passende Haus dazu haben“

Ein eigenes Haus wünschte sich das Paar schon immer. Das war und ist ihr Lebensmodell, schließlich sind beide so groß geworden. „Wir wollten uns schön einrichten und das passende Haus dazu haben“, erzählt Christine Haßlinger. Sie fügt hinzu: „Dabei wollten wir so wenige Kompromisse wie möglich eingehen.“ Gleich nach ihrer Hochzeit im Jahr 2013 hielten Christine und Oliver nach einem freien Grundstück Ausschau. Ihr Radius war relativ großzügig: Irgendwo zwischen Christines Pfälzer Heimat und Olivers Wurzeln in Weinheim sollte ihr neues Zuhause entstehen. Schließlich fanden sie im beliebten Weinheim an der Bergstraße eine Baulücke in einem 15 Jahre alten Neubaugebiet. Purer Zufall: Ein Interessent war abgesprungen und die Haßlingers meldeten sich genau in diesem Moment bei dem Besitzer, als es wieder frei wurde. „Ein Sechser im Lotto“, sagt das Paar. Nach wenigen Tagen schon war der Kauf unter Dach und Fach.

Großzügig: Der Eingangsbereich geht nahtlos in die Küche über. Die Kochinsel aus Beton entwarf ein Innenarchitekt. (Foto: FingerHaus)
Großzügig: Der Eingangsbereich geht nahtlos in die Küche über. Die Kochinsel aus Beton entwarf ein Innenarchitekt. (Foto: FingerHaus)

Parallel dazu schauten sie nach Häusern, der Gedanke an ein Fertighaus war eigentlich schon da. Die Tatsache, dass alles aus einer Hand kommt und die Bauphase so kurz ist, ließ die beiden einfach besser schlafen. Da ihr Grundstück mit 376 Quadratmetern recht klein ausfiel, suchten sie überdies ein Hauskonzept mit kompakten Außenmaßen, das trotzdem im Innern viel Platz bot. Oliver Haßlinger wollte unbedingt mit einem der großen Anbieter bauen, und so kam FingerHaus schnell in die engere Wahl. „Da hat einfach das Gesamtpaket gestimmt“, meint der Ingenieur.

„Da hat einfach das Gesamtpaket gestimmt“

Das entsprechende Musterhaus in Bad Vilbel sagte vor allem Christine auf Anhieb so zu, dass sie und ihr Mann den Grundriss für ihr eigenes Heim gleich übernahmen – zumindest was das Erdgeschoss angeht: mit offener Küche, Büro/Gästezimmer und Duschbad. Die Aufteilung der Räume unterm Dach fiel allerdings anders aus. Der Grundriss oben richtet sich nach der geraden Treppe: ein spezieller Wunsch der Bauherren. Hier entstanden ein 24 Quadratmeter großes Schlafzimmer sowie zwei 16 Quadratmeter große Kinderzimmer, von denen heute eines die einjährige Ella Marie bewohnt.

Für ihren Wohntraum nahm das Paar einiges auf sich. Als sie in das weiß verputzte Einfamilienhaus einzogen, fehlten noch die Innentüren, es gab weder eine Küche noch ein Bad im Dachgeschoss. „Wir wollten schnell die alte Wohnung in Heidelberg kündigen und das Geld für die Miete sparen“, erklären die beiden. Und so stand beim Innenausbau der 170 Quadratmeter Wohnfläche viel Eigenleistung an. Oliver und Christine nutzten ihre handwerkliche Begabung, nahmen Urlaub und legten los: Rigipsplatten anbringen, spachteln, schleifen, Tapeten verkleben und schließlich streichen. Auch Freunde und Familie packten mit an.

Edles Ambiente: Der 2,40 Meter lange Esstisch ist eine Sonderanfertigung und passt hervorragend zu den Bodendielen aus gekalktem Eichenholz. (Foto: FingerHaus)
Edles Ambiente: Der 2,40 Meter lange Esstisch ist eine Sonderanfertigung und passt hervorragend zu den Bodendielen aus gekalktem Eichenholz. (Foto: FingerHaus)

Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt, die Familie fühlt sich rundum wohl in ihren schicken vier Wänden. Ein besonderes Highlight ist neben der Küche das Familienbad. Wände und Boden bedecken besonders großformatige Fliesen in Betonoptik, was dem Raum eine besondere Ruhe und edle Anmutung verleiht. Zudem ist die Oberfläche praktisch. „Das Wasser hinterlässt keine Kalkspuren“, weiß die Hausherrin und zeigt auf die Duschfläche mitten im Raum, die ganz ohne Abtrennung auskommt. „Die paar Spritzer können wir einfach vom Boden oder der Wand wegwischen.“ Schön und effektiv zugleich – das Motto zieht sich durch das ganze Einfamilienhaus. Darunter fällt auch das bodentiefe Fenster zwischen Bad und Flur: Es sieht toll aus und lässt viel Tageslicht in den Treppenaufgang.

Fertig ist das Heim noch längst nicht. Es fehlt eine Leuchte über dem Esstisch, ein Einbauschrank im Schlafzimmer, ein Garten und eine Garage. Doch das ist den Bauherren egal, schließlich möchten sie auch leben, viel Zeit mit ihrer kleinen Tochter und dem Hund Nelly verbringen. Das Einfamilienhaus wächst eben von Monat zu Monat. „Es soll alles schön und außergewöhnlich sein, dafür dauert es dann halt länger“, sagt Christine Haßlinger.

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