Die 10 größten Irrtümer über das Fertighaus

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Wer sich vornimmt, ein Haus zu bauen, der ist schnell mit Scharen selbst ernannter Experten umgeben, die zu allem eine Meinung haben und den angehenden Bauherren ziemlich verunsichern können. Besser als Meinungen und Vorurteile sind immer Fakten. Deshalb hier 10 Tatsachen zum Thema: Fertighaus.

Ein Fertighaus kommt von der Stange.

Ein Fertighaus kommt von der Stange

Ein Fertighaus kommt von der Stange und ist unpersönlich.

Falsch. Das Haus von der Stange ist ein Vorurteil, das die 70er-Jahre überlebt hat. Mit der Wunschausstattung wird ein Fertighaus in Holzbauweise heutzutage zum ganz und gar individuellen Zuhause. Ob Fassade und Dacheindeckung, Türen und Fenster, Treppen, Bodenbeläge und Tapeten: Für alles gibt es eine enorme Auswahl an Farben, Formen und Materialien. Auch in Sachen Haustechnik und Heizkonzept ist für jeden Anspruch die passende Lösung dabei. Neben vorgeplanten Entwürfen und Serien bieten Fertighausanbieter auch Architektenhäuser an, die völlig frei geplant werden: Mittlerweile liegt dieser Anteil bei zwei Dritteln aller Fertighäuser.

Ein Fertighaus kann man nicht umbauen.

Ein Fertighaus kann man nicht umbauen

Ein Fertighaus kann man nicht umbauen.

Falsch. Wenn die Familie wächst, wächst auch das Fertighaus mit. Durch einen Anbau oder eine zusätzliche Etage lässt sich auch bei einem Fertighaus recht einfach weiterer Wohnraum schaffen. Oft reicht es auch schon aus, durch eine versetzte Wand und die damit erzielte neue Raumaufteilung den geänderten Anforderungen gerecht zu werden. Renovierung und energetische Sanierung sind ebenso problemlos umsetzbar. Am angenehmsten geht das alles vonstatten, wenn Profis sich der Sache annehmen. Viele Fertighausanbieter haben diesen Service in ihrem Repertoire.

Keine Eigenleistungen beim Fertighaus.

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Beim Bau eines Fertighauses ist Eigenleistung nicht möglich.

Falsch. Auch bei einem Fertighaus können handwerklich begabte Bauherren durch Eigenleistung Geld sparen. Denn Fertighäuser gibt es bei den meisten Herstellern in verschiedenen Ausbaustufen. Wer viel selbst leisten kann und will, lässt sich lediglich den Rohbau errichten und baut sein Haus eigenhändig weiter aus. Viele Kunden entscheiden sich allerdings für das schlüsselfertige Zuhause und vertrauen auf die Leistung der Profis. Auch diese Komplettlösung muss nicht unbedingt teurer sein. Dazwischen gibt es weitere Varianten, die Ausbaupakete in unterschiedlichen Umfängen bieten. Seriöse Fertighausanbieter helfen auch bei Fragen rund um die Eigenleistung weiter.

Service erst ab Hausbau.

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Fertighaushersteller bieten erst ab der Bauphase ihren Service an.

Falsch. Schon bei der Suche nach dem geeigneten Bauplatz, bei der Baugenehmigung, Erschließung, Planung, Finanzierung, in Sachen Fördermittel und bei weiteren Schritten sind viele Hersteller mit ihrer Erfahrung behilflich. Ein besonderer Vorteil beim Fertighausbau ist, dass dort alles aus einer Hand stammt und jeder Bauherr nur einen Ansprechpartner hat. Und bei vielen Herstellern geht der Service – auf Wunsch – auch nach der Fertigstellung weiter, zum Beispiel wenn es um Umbau oder Wartung geht. Die Leistungen, die im Preis inbegriffen sind, unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter sehr deutlich. Daher empfiehlt es sich, genau zu vergleichen.

Die Qualität von Fertighäusern lässt zu wünschen übrig.

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Die Qualität von Fertighäusern lässt zu wünschen übrig

Falsch. Ein Holzfertighaus bietet höchste Bauqualität. Dazu trägt auch die industrielle Produktion im Werk bei: Alle Bauelemente werden in trockenen Werkshallen unter optimalen Bedingungen exakt vorgefertigt. Außenwände, Innenwände und Decken werden trocken gelagert und gelangen regengeschützt zur Baustelle, wo Profis sie schnell und präzise montieren. Eine Orientierungshilfe für Bauherren stellt das Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) dar: Die führenden Fertighaushersteller gehören ihr an und garantieren so, dass sie bautechnische Standards erfüllen, die weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Sachverständige kontrollieren bei jedem Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) regelmäßig sowohl die Vorfertigung der Bauelemente als auch die Montage der Häuser.

Ein Fertighaus benötigt mehr Energie.

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Ein Fertighaus benötigt mehr Energie.

Falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Holzfertighäuser stehen für hervorragende Wärmedämmung. Die Wände sind in moderner Holzrahmenbauweise gefertigt und verfügen über mehrere Schichten hoch wirksamer und dennoch raumsparender Dämmstoffe. Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit des Baumaterials Holz lassen sich konstruktive Kältebrücken an der Fassade vermeiden. Regenerative Heizsysteme und modernste Gebäudetechnik tragen zu einer überzeugenden Energieeffizienz bei. Plus-Energiehäuser erzeugen sogar mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen, als das Haus benötigt. Außerdem überzeugen Holzfertighäuser über eine erstklassige Ökobilanz. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und obendrein CO2-neutral, da Bäume während ihrer Wachstumsphase der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen. Das Holz beziehen viele Hersteller direkt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in ihrer Region, sodass das Baumaterial auf kurzem Weg ins Werk gelangt. Für die Herstellung von einem Kubikmeter Holzteile werden 8-30 Kilowattstunden (kWh) Energie benötigt; für Beton sind 150 bis 200 kWh und für Stahlbauteile 500 bis 600 kWh erforderlich.

Das Raumklima im Fertighaus ist nicht sehr angenehm.

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Das Raumklima im Fertighaus ist nicht sehr angenehm.

Falsch. Die verwendeten wohngesunden Materialien sind die Basis für ein wohltuendes Raumklima. Neben den natürlichen und naturbelassenen Baustoffen tragen effiziente Lüftungsanlagen zum Wohlbefinden bei. Sie versorgen das Haus permanent mit frischer Luft, die sie regelmäßig automatisch austauschen oder für Allergiker sogar vorfiltern.

Ein Fertighaus ist kein Bau für mehrere Generationen.

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Ein Fertighaus ist kein Bau für mehrere Generationen.

Falsch. Sie gehört zu den ersten individuellen Fertighäusern der Welt. Und sie ist der beste Beweis dafür, dass Häuser in Fertigbauweise äußerst langlebig sind: Die Villa Undine wurde 1885 in Binz auf Rügen gebaut. Die vorgefertigten Teile stammen von der „Wolgaster Actien-Gesellschaft für Holzbearbeitung“. Viele der sogenannten Wolgasthäuser stehen noch heute. Und welche Qualität Holz bietet, zeigt sich ja auch bei den jahrhundertealten Fachwerkhäusern, die ebenfalls aus Holzkonstruktionen bestehen. Mittlerweile wird Holz für Fertighäuser durch ökologische Veredelung noch haltbarer – und das ganz ohne chemische Holzschutzmittel. Moderne Holzfertighäuser haben ebenso wie konventionell gebaute Häuser eine technische Lebensdauer von mehr als 100 Jahren. Das haben übrigens Wissenschaftler der Universität Leipzig in einer umfassenden Studie herausgefunden.

Ein Fertighaus verliert schnell an Wert.

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Ein Fertighaus verliert schnell an Wert

Falsch. Ein modernes Fertighaus ist zweifellos eine Investition in die Zukunft. Die hohen Qualitätsstandards der führenden Hersteller wie zum Beispiel das Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) tragen zu einer zunehmenden Wertstabilität von Fertighäusern bei. Eine Studie der Fachhochschule Nordostniedersachsen ergab, dass sich der Sachwert – also die entscheidende Grundlage für die Schätzung des Verkehrswertes von Wohngebäuden – bei seit den 1980er-Jahren gebauten Holzfertighäusern kaum von Mauerwerksbauten unterscheidet. Die Qualität der Bauweise sowie der Ausstattung ist in den vergangenen Jahren nochmals deutlich gestiegen, sodass sie vielfach das Niveau von Massivbauten übersteigt. Der umfassende Kundendienst vieler Fertighaushersteller trägt zu einer langen Lebensdauer und hohen Wertstabilität der Immobilie bei.

Schlechter Schall- und Brandschutz.

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Beim Schall- und Brandschutz können Fertighäuser nicht mithalten.

Falsch. Die innovative Decken- und Wandkonstruktion moderner Holzfertighäuser garantiert mehr als nur einen perfekten Wärmeschutz: Durch optimale Kombination unterschiedlicher Materialien und den mehrschichtigen Aufbau der Wände und Decken erzielen sie Schallschutz, der das Niveau konventioneller Gebäude locker erreicht. Das Risiko von Baufehlern, die den Schallschutz beeinträchtigen, ist bei Massivbauweise übrigens höher als bei der Fertighausbauweise, bei denen große Teile bereits vorgefertigt und aufeinander abgestimmt sind. Und brandgefährlich sind Holzfertighäuser übrigens ganz und gar nicht. Glatte Holzoberflächen geraten sehr langsam in Brand. Bei einem Hausbrand stellen insgesamt Polstermöbel, Teppiche und Gardinen die größte Gefahr dar – das gilt bei massiver Bauweise ebenso wie bei Fertigbauweise.

Überzeugen Sie sich selbst von Qualität und Energiekompetenz beim Fertighausbau

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1 KOMMENTAR

  1. Wir haben dieses Jahr unser schönes KFW40 Fingerhaus gebaut und sind rundum glücklich!
    Super Qualität, durchdachtes Konzept, sehr Kundennahe Beratung und Betreuung, zeichnen die Fa. Fingerhaus aus.
    Können wir absolut weiterempfehlen.
    Das Einfachste am gesamten Hausbau, war das Haus an sich. Andere Institutionen wie Behörden, Versorger, Erdbaufirma usw. waren teilweise deutlich komplexer in Planung und Zusammenarbeit, als der großartige Partner Fingerhaus.
    Top Leistung!

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