Treffpunkt Küche, 17 Uhr am Nachmittag: Beim Cappuccino im Stehen beratschlagen Claudia und Michael Stahl, was sie heute für sich und ihre drei Kinder auf den Tisch zaubern wollen. Frische Pasta mit dem ersten Spargel? Oder knackiges Gemüse aus dem Wok? Während die Hausherrin den Inhalt des mannshohen Kühlschranks checkt, klappt ihr Mann den Flachbildschirm an der Küchenwand aus und sucht in der hauseigenen Rezeptdatenbank nach Inspirationen. „Wir beide sind Hobbyköche aus Leidenschaft, das gemeinsame Kochen und Essen ist für unsere Familie zum wichtigen Ritual geworden,“ erzählt Claudia Stahl. Die Küche mit dem großzügigen Essplatz bildet das Zentrum des Hauses. Reichlich Platz für die Zubereitung feiner Leckereien bietet die Kochinsel mit Granitplatte. „Wenn wir Gäste haben, nutzen wir die riesige Fläche auch gern als Salatbuffet“, erzählt die Hausbesitzerin. Direkt von der Küche gelangt man durch eine breite doppelte Fenstertür nach draußen – dorthin, wo in diesem Frühling die Terrasse entstehen soll. „Da werden wir unseren großen Gasgrill aufstellen, der jetzt noch in der Garage überwintert. Wir können die Grillsaison kaum erwarten“, schmunzelt Claudia Stahl.

Kinderlachen und das Quietschen von Gummirädern auf glattem Boden kündigt die jüngsten Familienmitglieder an. Auf ihren Tretrollern kurven die dreijährigen Zwillinge Lennart und Lena-Marie heran – mitten durch Essbereich und Küche. Auf mehr als 40 Quadratmetern genießen die beiden hier auf dem dunklen Holzboden freie Fahrt. Das verdanken sie auch dem konsequent puristischen Wohnstil ihrer Eltern: Weder Teppichläufer noch Beistelltischchen oder anderer Zierrat beanspruchen Platz in dem großzügigen Raum. Lediglich im Wohnbereich, verborgen hinter einer Wandscheibe, sorgt eine graue Couch-Kombination für Behaglichkeit in ruhigen Stunden. Doch die sind im turbulenten Familienleben der Stahls eher selten.

Füße hochlegen nach Feierabend – das ist für die Arzthelferin und den Projektingenieur eher die Ausnahme. Lieber spielt die Mama mit ihren beiden Kleinen im Dachgeschoss Verstecken, und ihr Mann plant gemeinsam mit dem großen Sohn Nicolas (10) den Bau der Terrasse. Bei schönem Wetter schwingen sich Vater und Sohn auf die Fahrräder, bei Regen trainiert die aktive Familie im eigenen Sportraum auf dem Laufband oder Trimmrad.

An die eigenwillige Raumaufteilung des neuen Hauses hat sich mittlerweile auch Claudia Stahls 83-jähriger Großvater gewöhnt. Fast täglich schaut der Handwerksmeister im Ruhestand bei seinen Enkeln und Urenkeln herein. Bei seinem ersten Besuch stand der Innenausbau noch bevor. „Mein Opa hatte Schwierigkeiten, unseren Grundriss zu verstehen“, erinnert sich die Bauherrin lächelnd. „Er war überzeugt, dass der größte Raum mit dem Zugang zur Terrasse das Wohnzimmer werden müsste. Stattdessen haben wir dort die Küche untergebracht.“

Dieser spezielle Grundriss, den die Bauherren selbst geplant haben, passt perfekt zu den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Stahls. Das Familienleben spielt sich rund um die Küche ab. Das Wohnzimmer ist Nebensache. Anstelle eines zusätzlichen Gästebades im Erdgeschoss, wie es in vielen Neubauten zu finden ist, gibt es bei den Stahls zwei Bäder im Dachgeschoss: eines für die Kinder und eines für die Eltern mit eigenem Zugang zum Schlafzimmer und zur Ankleide. „In ein paar Jahren werden wir hier zwei Erwachsene mit einem Teenager und zwei Kindern sein. Wir konnten uns überhaupt nicht vorstellen, wie wir dann mit einem Bad im Dachgeschoss zurechtkommen sollten.“

Stutzig wurde der Großvater auch bei der Planung des Kellers mit eigenem Zugang an der Vorderseite des Hauses. Müsste ein Kellereingang nicht seitlich liegen oder in den Garten führen? „Nicht bei uns“, lautet die Antwort der Hausherrin. „Wenn wir im Winter mit Hund und schmutzigen Stiefeln heimkommen, benutzen wir den Kellereingang. So bleibt der Eingangsbereich oben sauber.“ Auch beim Verstauen von Vorräten hat sich der vordere Kellereingang als praktisch erwiesen: „Wir fahren mit dem vollgepackten Auto heran und können unsere Getränkekisten ohne Umwege nach unten schleppen. Da bleibt alles schön kühl, und nichts steht oben im Weg.“

Der großzügige Keller bietet nicht nur reichlich Stauraum für Vorräte, Hausgeräte und die eigene Werkstatt des Hausherrn, sondern dient auch als Freizeitraum. Beim Training auf den Fitnessgeräten sorgt ein großer Fernseher für Unterhaltung. Für turbulente Zwillingsgeburtstage mit vielen kleinen Gästen haben die Stahls dort einen eigenen Partyraum eingerichtet.

Den gesamten Innenausbau ihres Hauses einschließlich Fliesen und Holzböden haben Claudia und Michael Stahl selbst übernommen. „Wir sind beide passionierte Handwerker und wollten unsere speziellen Vorstellungen mit eigenen Händen verwirklichen“, sagt die Bauherrin. Möglich wurde der Ausbau in Eigenregie dank der tatkräftigen Unterstützung von Eltern und Schwiegereltern: „Sie haben sich in der Zeit intensiv um unsere Kinder gekümmert und uns den Rücken frei gehalten. Ohne sie hätten wir das niemals geschafft.“ Von der reibungslosen Zusammenarbeit mit FingerHaus sind die Stahls begeistert: „Es war immer ein Ansprechpartner für uns da, und bei den Terminen hat sich FingerHaus sehr flexibel gezeigt.“ So wurden beispielsweise die Innentüren auf Wunsch der Bauherren erst nach dem selbst organisierten Innenausbau eingesetzt.

Auch die Schnelligkeit und Präzision der FingerHaus-Mitarbeiter beim Errichten des Hauses hat die Stahls überzeugt. Das enge Grundstück in einer Baulücke stellte den Hausanbieter vor eine echte Herausforderung. Anders als die meisten Bauherren haben sich die Stahls nicht für ein Grundstück in einem Neubaugebiet entschieden, sondern neben dem Elternhaus der Bauherrin gebaut. „Dort habe ich als Kind im Gebüsch oft Verstecken gespielt, und später haben wir das Grundstück von meinen Eltern geschenkt bekommen,“ sagt Claudia Stahl. Die Aussicht, ihre drei Kinder in direkter Nachbarschaft zu den Großeltern aufwachsen zu lassen, reizte sie und ihren Mann.

Das lange schmale Grundstück liegt zwischen zwei Häusern und ist schwer zugänglich für Baufahrzeuge. „Deshalb mussten wir für den Hausbau eine Hauptverkehrsstraße sperren lassen“, schildert die Bauherrin. Hier kam die Flexibilität von FingerHaus zum Tragen: „Die Sperrung war eigentlich für zwei Tage geplant, aber bereits am ersten Nachmittag hatten die Zimmerleute das Haus vollständig errichtet, so dass wir die Straße schon viel früher wieder freigeben konnten.“

Von Anfang an hatten die Stahls das Gefühl, mit FingerHaus den richtigen Partner gefunden zu haben. „Wir haben uns verschiedene Anbieter angesehen, aber FingerHaus war der einzige, der uns nicht mit ständigen Anrufen unter Druck gesetzt hat“, erinnert sich die Bauherrin. „Wir haben nach den Beratungsgesprächen eine Weile Bedenkzeit gebraucht. Einfach mal schnell einen Vertrag über ein Haus zu unterschreiben, ist nicht unsere Art.“ Bei FingerHaus hat man das respektiert und den Bauherren die Zeit gelassen, die sie brauchten. Nach eineinhalb Jahren im eigenen Zuhause wissen die Stahls nun, dass sie alles richtig gemacht haben: „Wenn wir noch einmal bauen würden, dann auf jeden Fall wieder mit FingerHaus.“

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