10 gute Gründe für ein Fertighaus

Sicher geht es allen künftigen Bauherren und denen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Hausbau beschäftigen gleich: es gibt einen Punkt, an dem man sich fragt: Wenn ich schon viel Geld in die Hand nehme, um meinen Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, wie steht es dann mit der Leistung und vor allem der Qualität, die ich dafür bekomme?

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Immer mehr Bauherren in Deutschland entscheiden sich daher für ein Fertighaus. Das hat gute Gründe, denn moderne Fertighäuser bieten gegenüber einem konventionellen Hausbau viele Vorteile. Erfahren Sie hier 10 gute Gründe, die für die Fertigbauweise Ihres Eigenheims sprechen. Schließlich soll Ihr Haus nicht nur das eigene Leben lang halten, sondern auch der nächsten Generation noch Freude bereiten.

Schnell ins eigene Haus

Die Bauzeit eines modernen Fertighauses ist kurz: Vom Vertragsschluss über die Fertigung im Werk bis zur Lieferung und Montage auf der Baustelle liegen in der Regel nur wenige Monate, je nach Größe des Hauses und der gewählten Ausbau stufe. Sind die in der Fabrik vorgefertigten Bauteile auf der Baustelle angelangt, ist der Rohbau in der Regel an einem Tag montiert, einschließlich des geschlossenen Daches. Die bei der konventionellen Bauweise üblichen Austrocknungszeiten sind nicht nötig. Der Innenausbau benötigt dann nur noch wenige Wochen, was einen raschen Einzug ermöglicht. Die schnelle Bauzeit spart Geld, denn sie hält die Zeit der Mehrfachbelastung durch Miete und Zinszahlungen kurz.

 Alles kommt aus einer Hand

Wer bauen will, braucht einen starken Partner: Viele Bauherren haben nicht die Zeit und nicht das Fachwissen, sich um die Finanzierung des Hauses, die notwendigen Baugenehmigungen, ein passendes Grundstück und auf der Baustelle um die einzelnen Gewerke zu kümmern. Die führenden Fertighausanbieter helfen angehenden Bauherren bei der Bewältigung dieser Aufgaben und machen so den Hausbau zu einer entspannten Angelegenheit. Beim Fertigbau kommen alle Leistungen aus einer Hand und ein fester Ansprechpartner gewährleistet die gesamte Betreuung rund um den Hausbau. Der Haushersteller steht für alle vereinbarten Leistungen gerade.

Zuverlässig überwachte Bauqualität

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, kann sich auf einen hohen Standard der Bauausführung verlassen. Dafür sorgt die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau [QDF], deren Richtlinien für alle BDF-Unternehmen verbindlich sind. Die Anforderungen der QDF sind weit strenger als die gesetzlichen Vorschriften. Schon die industrielle Herstellung vermeidet Fehler: Außenwände, Innenwände und Decken werden in trockenen Werkshallen unter kontrollierten Bedingungen maßgenau vorgefertigt. Die Bauelemente werden trocken gelagert, regengeschützt zur Baustelle transportiert und dort schnellstmöglich montiert. Sachverständige überwachen bei jedem BDF-Mitgliedsunternehmen regelmäßig sowohl die Vorfertigung der Bauelemente im Werk als auch die Montage der Häuser auf der Baustelle.

Preis und Einzugstermin stehen von Anfang an fest

Familie Ohloff vor ihrem Finger-HausHaususbau in Fertigbauweise bietet dem Bauherren hohe Planungssicherheit. Durch die industrielle Vorfertigung können Termine sicher eingehalten werden. Auf Wunsch garantieren die BDF-Mitgliedsunternehmen ihren Bauherrn den Tag der Fertigstellung und schreiben das Datum im Vertrag fest. Der Bauherr bekommt schwarz auf weiß, wann er einziehen oder mit dem Ausbau beginnen kann. Dies gibt ein gutes Gefühl und spart Geld bei Miete und Finanzierung. Auch wird beim Bau eines Fertighauses – abhängig von der Ausstattung – ein Festpreis vertraglich garantiert. Unvorhergesehene Preisaufschläge, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, gibt es also nicht. Auch die Zahlungsmodalitäten sind fair: Die Zahlung erfolgt nach Baufortschritt; es gibt keine Vorauskasse.

Fertighäuser sind Energiesparhäuser

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Fertighäuser sind bekannt für ihre hervorragende Wärmedämmung. Das liegt einerseits an den physikalischen Eigenschaften des natürlichen Baustoffs Holz, andererseits an der intelligenten Konstruktion. Denn in die Wände mehrere Schichten hoch wirksamer Dämmstoffe eingebaut. Damit erfüllen Häuser der BDF-Mitglieder problemlos die Förderbedingungen der KfW für energieeffiziente Neubauten. Ihre Bauweise kann nicht nur den Bedarf an Heizenergie senken, sondern Bauherren unabhängiger von steigenden Heizöl,- Gas- und Strompreisen machen. Plus-Energiehäuser erzeugen mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen, als eine Familie pro Jahr verbraucht.

Musterhäuser helfen bei der Auswahl

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Musterhäuser bieten eine ideale Orientierungshilfe für jeden, der den Bau eines Eigenheims plant. Hier steht der Entwurf des neuen Hauses nicht nur auf dem Papier, sondern begehbar in Originalgröße. Der künftige Bauherr kann sich alle Details in Ruhe ansehen und ein genaues Raumgefühl bekommen – mit der ganzen Familie und bei vielen Herstellern auch am Wochenende. Mehr als 600 Musterhäuser stehen überall in Deutschland, viele davon in den großen Eigenheimausstellungen. Sie sind ein idealer Ausgangspunkt für die Erfüllung der eigenen Hausbauträume. Der BDF bietet Bauinteressenten ein Verzeichnis aller Musterhäuser seiner Mitglieder an. Mehr Informationen unter: Website der FertighausWelt

Individuelle Architektur, Ausstattung nach Wunsch

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Fertighäuser sind individuell planbar. Im Zusammenspiel mit dem Haushersteller haben Bauherren alle Freiheiten bei der Gestaltung ihres Traumhauses. Das gilt sowohl für die Architektur als auch für die Ausstattung. Die kann der Bauherr bequem mit der ganzen Familie in firmeneigenen „Bemusterungszentren“ aussuchen. Dort finden die angehenden Hausbesitzer alles vom passenden Bodenbelag über die maßgeschneiderte Badezimmerausstattung, die komplette Haustechnik und den richtigen Kamin für das Wohnzimmer bis hin zu farbigen Ziegeln für das Dach. Bei der Auswahl helfen die geschulten Berater des Hausherstellers. Das „Haus von der Stange“ ist Vergangenheit – heutzutage sind zwei Drittel aller Fertighäuser frei nach den Wünschen der Baufamilie geplant.

Schlüsselfertig oder Eigenleistung

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Fertighäuser gibt es je nach Hersteller in verschiedenen Ausbaustufen. Vom Rohbauhaus bis zum schlüsselfertigen Objekt ist alles möglich. Der Bauherr kann den Umfang an Eigenleistung je nach handwerklichem Können selbst festlegen. Der Vorteil der Eigenleistung: Je nach Umfang lässt sich ein erheblicher Teil der Baukosten sparen. Wer handwerklich weniger geschickt ist, kann die Arbeit den Profis überlassen und kommt möglicherweise mit einem schlüsselfertigen Haus sogar günstiger davon. Viele Hersteller bieten komplette Ausbaupakete und kompetente Unterstützung bei der Eigenleistung an.

Service vom Hersteller

Mit einem Fertighaus verlaufen Planung und Bau eines Eigenheims ganz entspannt. Foto: FertighausWelt/Jan-Peter NüskenDas Hausbauunternehmen kann bei der Suche nach einem Bauplatz, der Erschließung, bei der Planung, Finanzierung usw. behilflich sein. Viele Unternehmen bieten auch nach der  Fertigstellung einen Kundendienst an. Er kann zum Beispiel helfen, wenn der Bauherr bei Umbaumaßnahmen beraten werden möchte. Auch die Wartung des Hauses und Modernisierungsmaßnahmen werden je nach Hersteller von dessen Kundendienst durchgeführt. Dies trägt zu einer langen Lebensdauer und hohen Wertstabilität des Hauses bei. Modernen Holzfertighäusern kann genau wie konventionell gebauten Häusern eine Lebensdauer von mehr als 100 Jahren attestiert werden.

Hervorragende Ökobilanz spart CO2

Holzhäuser sparen nicht nur Energie, sie verringern sogar die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Das genutzte Holz hat der Atmosphäre bei seinem Wachstum mehr CO2 entzogen, als durch den Bau des Hauses freigesetzt wird. Auch erfordert die Herstellung von  Bauprodukten aus Holz einen geringeren Energieaufwand als vergleichbare konventionelle Baustoffe. Holz begünstigt auf Grund seiner Materialeigenschaften eine hocheffiziente Wärmedämmung und führt damit zu einem geringeren Primärenergiebedarf für die Heizung. Die Ökobilanz eines Holzfertighauses ist also über seine gesamte Lebensdauer hinweg vorbildlich. Berechnungen der Universität Stuttgart haben ergeben, dass das Treibhauspotenzial einer Wand in Holzständerbauweise mit 410 kg CO2-Äquivalent weniger als halb so hoch zu veranschlagen ist, wie das einer vergleichbaren Wand in konventioneller Bauweise mit 1080 kg CO2-Äquivalent.

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